Ein Leuchtschild für den eigenen Unternehmensstandort
Ein beleuchteter Firmenname über dem Eingang oder das eigene Logo an der Fassade macht einen Unternehmensstandort auch bei Dunkelheit erkennbar. Tagsüber bleibt dasselbe Leuchtschild jedoch ebenso sichtbar und wird zu einem festen Bestandteil des Gebäudes. Größe, Form und Gestaltung müssen deshalb nicht nur zum Motiv, sondern auch zu der Fläche passen, an der das Schild später angebracht wird.
Oft beginnt die Planung mit einem Logo und einer ersten Vorstellung davon, wie groß das Schild werden soll. Erst am Gebäude zeigt sich, welche Ausführung daraus werden kann. Entscheidend ist beispielsweise, wie viel Platz vorhanden ist, aus welcher Entfernung das Schild wahrgenommen wird und ob es hauptsächlich von vorne oder auch von der Seite sichtbar sein soll.
Für die Umsetzung stehen bei Kahmann-Frilla Lichtwerbung zwei Wege zur Verfügung. Wer Bauform, Abmessungen und Motiv bereits weitgehend festgelegt hat, kann das Leuchtschild im KLW-Shop über den Leuchtschild-Konfigurator zusammenstellen. Wer Gestaltung, technische Ausführung oder Montage gemeinsam mit KLW abstimmen möchte, kann das Vorhaben individuell planen lassen – unabhängig davon, ob eine übliche Ausführung oder eine Sonderlösung gefragt ist.
Bevor diese Entscheidung getroffen wird, lohnt sich deshalb ein genauerer Blick auf die unterschiedlichen Bauformen und darauf, wie sie am jeweiligen Standort wahrgenommen werden.
Welche Ausführung passt zur vorgesehenen Anbringung?
Ein Leuchtschild über einem Eingang wird meist von vorne gesehen. Entlang einer Geschäftsstraße ist die Situation eine andere: Wer sich auf dem Gehweg nähert, blickt zunächst seitlich auf die Fassade. Ob ein Schild flach an der Wand sitzt oder rechtwinklig davon absteht, verändert deshalb unmittelbar, wann und aus welcher Richtung es wahrgenommen wird.
Für eine gut einsehbare Fassadenfläche kann eine einseitige Ausführung genügen. Die Werbefläche liegt dabei parallel zur Wand und richtet sich nach vorne. Wie groß Firmenname oder Logo dargestellt werden sollten, hängt vor allem von der Entfernung ab. Ein Schild, das von der gegenüberliegenden Straßenseite erkannt werden soll, braucht andere Proportionen als eines, das überwiegend aus wenigen Metern Entfernung betrachtet wird.
Bei einem doppelseitigen Leuchtschild stehen die Werbeflächen dagegen quer zur Fassade. Das Schild wird über Konsolen an der Wand befestigt und kann von beiden Seiten gelesen werden. Gerade an Gehwegen oder in Geschäftsstraßen wird der Firmenname dadurch bereits sichtbar, während sich der Betrachter noch entlang der Häuserfront auf den Eingang zubewegt.

Auch die äußere Form beeinflusst, wie ein Leuchtschild mit einem Logo zusammenwirkt. Bei den für dm und WEIN & CO realisierten runden Leuchtschildern bildet die Kreisform den Rahmen für die jeweilige Gestaltung. Die Werbefläche wurde dabei mit Folien- beziehungsweise Digitaldruckdekor ausgeführt. Anders als bei einem rechteckigen Schild bestimmt hier bereits die Kontur stärker mit, wie Logo, Schrift und Farbflächen innerhalb der Fläche angeordnet werden.

Bei den Leuchtschildern für MERKUR BETS wurde das Firmenmotiv ebenfalls im Digitaldruck auf die Werbefläche übertragen. Auf diese Weise lassen sich auch mehrfarbige Logos und grafische Elemente umsetzen. Entscheidend bleibt jedoch, was davon aus der vorgesehenen Entfernung tatsächlich noch wahrgenommen wird. Feine Einzelheiten oder kleine Schrift können auf der Druckdatei deutlich erscheinen, aus größerer Distanz aber zurücktreten.
Welche Bauform sinnvoll ist, zeigt sich deshalb vor allem am späteren Standort. Die Anbringung bestimmt, aus welcher Richtung das Schild gesehen wird – und damit auch, welche Gestaltung dort funktioniert.
Was am Montageort berücksichtigt werden muss
Beim einseitigen Leuchtschild aus dem KLW-Shop wird die Acrylglasfläche nach der Montage von rechts in den Rahmen eingeschoben. Das klingt zunächst nach einem konstruktiven Detail, hat für den vorgesehenen Standort aber eine unmittelbare Folge: Rechts neben dem Schild muss genügend Platz bleiben, damit die Werbefläche eingesetzt und später bei Bedarf wieder entnommen werden kann.
Die verfügbare Wandfläche allein sagt deshalb noch nicht, welche Abmessungen tatsächlich möglich sind. Auch neben dem Schild kann Platz benötigt werden, um einzelne Bauteile montieren oder später wieder erreichen zu können. Was auf einer freien Fassade problemlos funktioniert, kann zwischen einem Fenster, einem Mauervorsprung oder einem anderen Bauteil bereits deutlich enger werden.

Hinzu kommt die Stromversorgung. Die Anschlussleitung muss bis zum vorgesehenen Montagepunkt geführt werden können. Gerade bei einer bereits fertigen Fassade sollte deshalb vor der Bestellung geklärt sein, wo der elektrische Anschluss vorgesehen ist und wie die Leitung dorthin geführt werden kann.
Die Leuchtschilder aus dem KLW-Shop sind für die Selbstmontage vorgesehen, der elektrische Anschluss muss durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Wer Montage oder technische Ausführung gemeinsam mit KLW abstimmen möchte, kann das Leuchtschild unabhängig von der Bauform individuell planen lassen. So lässt sich die Montage von Beginn an einbeziehen.
Das eigene Leuchtschild im KLW-Shop konfigurieren
Sind Bauform und Montageort geklärt, wird aus der ersten Vorstellung ein konkretes Leuchtschild. Im KLW-Shop stehen dafür eine einseitige Ausführung für die Wandmontage, ein doppelseitiges Schild mit Konsolen sowie ein rundes Modell zur Auswahl. Gerade bei den rechteckigen Varianten zeigt sich, dass die Größe nicht nur eine gestalterische Entscheidung ist: Mit den Abmessungen verändert sich zugleich der konstruktive Aufbau.

Beim einseitigen Leuchtschild sind Längen von 50 bis 280 Zentimetern und Höhen von 50 bis 200 Zentimetern möglich. Das doppelseitige Modell kann zwischen 50 und 160 Zentimetern lang und bis zu 250 Zentimeter hoch ausgeführt werden. Welche Höhe sich mit einer bestimmten Länge kombinieren lässt, berücksichtigt der Leuchtschild-Konfigurator automatisch. Auch die erforderliche Bautiefe wird anhand der gewählten Größe festgelegt.
Beim doppelseitigen Modell werden zusätzlich die Montagekonsolen ausgewählt. Bis zu einer Schildlänge von 120 Zentimetern stehen unterschiedliche Konsolenlängen zur Verfügung, bei größeren Ausführungen ist die dafür vorgesehene längere Variante erforderlich. Das gewählte Format bestimmt damit nicht nur die Größe der sichtbaren Werbefläche, sondern auch die Konstruktion, mit der das Schild später von der Fassade absteht.
Für den Rahmen kann Aluminium natur gewählt oder eine der angebotenen RAL-Lackierungen festgelegt werden. Anschließend wird das eigene Logo oder Motiv direkt im Konfigurator hochgeladen und an das gewählte Schildformat angepasst. Dabei reicht es nicht, eine Grafik lediglich auf die gewünschte Größe zu bringen. Pixelbasierte Dateien müssen genügend Auflösung besitzen, und wichtige Schrift- oder Bildelemente dürfen nicht zu nahe am Rand liegen. Ein Teil der Acrylglasfläche wird später vom Rahmen verdeckt und ist am fertigen Schild nicht mehr sichtbar.
Die Acrylglasflächen werden mit einer 4C-Digitaldruckfolie und einem UV-Schutzlaminat ausgeführt. Im Inneren sorgen LED-Module für die Beleuchtung. Bei den rechteckigen Leuchtschildern kann zusätzlich eine Dimmung gewählt werden; beim runden Modell ist sie laut Produktbeschreibung bereits vorgesehen. Damit lässt sich die Lichtstärke an die jeweilige Situation am Standort anpassen.
Nach der Bestellung wird das Motiv nicht unmittelbar produziert. KLW erstellt zunächst eine Kontrollzeichnung, die innerhalb von ein bis drei Werktagen gemeinsam mit der Rechnung übermittelt wird. Sie zeigt noch einmal, wie Logo, Format und sichtbare Fläche zusammenspielen. Gerade bei Schrift oder Gestaltungselementen nahe am Rand lässt sich dadurch vor der Fertigung prüfen, ob das Motiv wie vorgesehen auf der später sichtbaren Fläche sitzt.
Die angegebenen Lieferzeiten gelten ab Zahlungseingang und Freigabe der Kontrollzeichnung. Für die rechteckigen Modelle werden derzeit rund 15 Werktage Produktionszeit angegeben, für das runde Leuchtschild rund 20 Werktage. Beim Versand innerhalb Österreichs kommen etwa zwei bis sechs Werktage hinzu. Alternativ kann das fertige Schild in Altlengbach abgeholt werden.
Ein individuelles Leuchtschild gemeinsam mit KLW planen
Nicht jedes Leuchtschild muss über den Konfigurator geplant werden. Auch bei einer üblichen Bauform kann es sinnvoll sein, Gestaltung, technische Ausführung und Montage gemeinsam mit einem Ansprechpartner abzustimmen. Manchmal stehen Größe und Motiv bereits fest; in anderen Fällen gibt es zunächst nur das Logo, den Standort und eine Vorstellung von der gewünschten Wirkung. Daraus entwickelt sich die passende Konstruktion.

Wie weit diese Gestaltung gehen kann, zeigt das für HD Rauch realisierte Steckschild. Der Schriftzug wurde hier nicht einfach auf eine beleuchtete Fläche gedruckt. Durchsteckbuchstaben treten aus dem Schildkörper hervor und wurden mit einer Goldspiegel-Front kombiniert. Die Schrift bekommt dadurch eine eigene Tiefe und wird selbst zu einem Teil der Konstruktion. Material, Oberfläche und Aufbau bestimmen gemeinsam, wie der Firmenname bei Tageslicht und im beleuchteten Zustand erscheint.
Eine andere Lösung wurde bei den Spannfolienschildern für ZGONC eingesetzt. Statt einer starren Acrylglasfront bildet hier eine gespannte Folie die sichtbare Fläche und trägt das Foliendekor. Damit verändert sich nicht nur das Material der Front, sondern der Aufbau des gesamten Schildes. Welche Lösung sinnvoll ist, lässt sich deshalb nicht allein aus dem Motiv ableiten. Auch Abmessungen, Standort und die gewünschte Wirkung spielen dabei eine Rolle.

Eine individuelle Planung kann deshalb schon bei der Frage beginnen, wie Logo oder Schrift überhaupt gebaut werden sollen. Neben besonderen Abmessungen oder Sonderformen können auch Materialwahl, Aufbau der Front und die Einbindung einzelner Schriftelemente eine eigene Konstruktion erfordern. Aus einer grafischen Vorlage muss schließlich ein Bauteil entstehen, das sich fertigen, befestigen und am vorgesehenen Standort sinnvoll einsetzen lässt.
Bei Kahmann-Frilla Lichtwerbung können dafür Beratung, grafische Aufbereitung, Konstruktion und Produktion aufeinander abgestimmt werden. Auf Wunsch wird auch die Montage vor Ort übernommen. Für eine erste Anfrage müssen noch nicht sämtliche technischen Einzelheiten feststehen. Hilfreich sind Angaben zum vorgesehenen Standort, ungefähre Abmessungen und erste Vorstellungen zur Ausführung. Vorhandene Logos und Standortfotos erleichtern die weitere Abstimmung.
Die Anfrage für ein individuell geplantes Leuchtschild kann direkt über das Kontaktformular auf klw.at gestellt werden.
Der passende Weg zum eigenen Leuchtschild
Stehen Bauform, Abmessungen und Motiv weitgehend fest und soll das Schild selbst montiert werden, lässt es sich direkt im KLW-Shop konfigurieren.
Wer Beratung oder Montage wünscht oder die Ausführung gemeinsam mit KLW abstimmen möchte, kann das Leuchtschild individuell planen lassen – unabhängig davon, ob eine übliche Bauform oder eine Sonderkonstruktion vorgesehen ist.
Leuchtschild selbst konfigurieren → zum Konfigurator auf shop.klw.at
Individuelles Leuchtschild anfragen → zum Kontaktformular auf klw.at






